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Gold- und Silberschmiedin/Gold- und Silberschmied

vormals Goldschmiedin/Goldschmied sowie Silberschiedin/Silberschmied

Am 1. August 2020 trat der "Vorläufige Bildungsplan" für diesen Ausbildungsberuf in Kraft.

Zur Unterstützung der Bildungsgangarbeit werden in diesem Angebot

zu diesem Ausbildungsberuf vorgestellt.

Gold- und Silberschmiedinnen und Gold- und Silberschmiede entwerfen und fertigen Schmuck und Gerät sowohl nach technischen als auch nach ästhetischen Aspekten auf der Grundlage von Kundenaufträgen, Skizzen, Zeichnungen sowie technischen Dokumenten. Sie kontrollieren eigenverantwortlich die ausgeführten Arbeiten und führen gegebenenfalls Nacharbeiten durch. Im Umgang mit Kundinnen und Kunden sind sie sich ihrer vielfältigen Aufgaben bewusst und entwickeln ihre Gesprächskultur differenziert und beständig weiter.

Gold- und Silberschmiedinnen und Gold- und Silberschmiede finden vorwiegend in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten, bei Juwelieren oder in Betrieben der Schmuckindustrie, aber auch in Schmuckdesignateliers Beschäftigung.

In allen Lernfeldern erfordert die kreative und gestalterische Gewichtung des Unterrichts in Abgrenzung zum Berufsfeld Metall eine besondere Betonung. Im 3. Ausbildungsjahr werden die vier Fachrichtungen Goldschmieden, Silberschmieden, Edelsteinfassen und Computerbasierte Fertigung im Berufsschulunterricht mithilfe von berufsspezifischen Aufgabenstellungen in den Lernsituationen umgesetzt.

Ausgangspunkt der didaktisch-methodischen Gestaltung der Lernsituationen in den einzelnen Lernfeldern sollen die Arbeits- und Geschäftsprozesse des beruflichen Handlungsfeldes sein. Dieses ist in den Zielen und den ergänzenden Inhalten abgebildet, die maßgeblich für die Unterrichtsgestaltung sind.

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