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Hochschultage Berufliche Bildung 2019

Workshop 20 Voraussetzungen für gelingendes Lernen in beruflichen Schulen im Zeichen der Digitalisierung

Oliver Suchy (DGB)
Dr. Dieter Dohmen (FiBS)
Ansgar Klinger (GEW)

Im Workshop beschreibt zunächst der Politologe Oliver Suchy, Leiter des Projekts "Arbeit der Zukunft" beim DGB-Bundesvorstand, die Trends der Veränderung, Vernetzung und Verdichtung von Arbeitsstrukturen und Arbeitsbeziehungen, der Entwicklung neuer Berufe und Qualifikationsprofile, der neuen Arbeitsformen sowie die mit der Digitalisierung einhergehende Bedeutung von Plattformen. Die konkreten Zielsetzungen des DGB, im Sinne guter Arbeit die Arbeitsorganisation, Bildung und Qualifizierung sowie den Technologieeinsatz im Rahmen von Mitbestimmung und Tarifbindung unter Wahrung des Datenschutzes und angemessener Flexibilität zu gestalten, ergeben sich daraufhin als klare Schlussfolgerung. Wie die hierzu nötige Selbstbestimmung (Arbeitszeiten, Ziele), der erforderliche Kulturwandel (Mitbestimmung, Qualifizierung) sowie die gebotene Nachhaltigkeit (Gesundheit) sowie der Datenschutz und eine entsprechende Regulierung der Machtstrukturen realisiert werden können, sind weiterer Gegenstand der Betrachtung.

Anschließend stellen die GEW-Vertreter/innen Ralf Becker, Ansgar Klinger, Roswitha Lauber und Klemens Lüchtefeld die von der Bildungsgewerkschaft speziell für die berufliche Bildung und die Lehrkräfte an beruflichen Schulen in den Fachgremien erarbeiteten Positionen und Mindeststandards für gelingendes Lernen im Einzelnen zur Disposition, die vor dem Hintergrund der Erfahrungen und Einschätzungen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmner kritisch reflektiert werden.

In einem weiterführenden Part soll eine auch in Zeichen der Digitalisierung zentrale Frage gestellt werden: Wer soll das erforderliche berufliche Lehren "abdecken", wie hoch ist in den sechzehn Bundesländern jeweils der bis 2030 erkennbare konkrete Bedarf an Lehrkräften? Die Antwort wird der Leiter des von der GEW mit einer entsprechenden Analyse beauftragten Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, Dr. Dieter Dohmen im Detail geben, bevor anschließend die Konsequenzen für die verantwortlichen Länder im Workshop abgeleitet werden.

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